Scheiß auf Spiritualität

Du siehst deine Welt als ein Zusammenkommen von Extremen. Du rufst nach Veränderungen und erkennst nicht, dass alles sich verändert. Ihr nennt die, die an ihren alten, überholten Glaubenssätzen und Konzepten festhalten, Extremisten und erkennt nicht, dass ihr eigentlich die Extremisten seid. Die, die ihr Extremisten nennt, bleiben einfach nur stehen und ihr reitet auf den Tsunami-Wellen der Veränderung. Natürlich entfernen sich die, die stehen bleiben extrem von euch, aber die Extremisten seid ihr. Du gehst mit den Extremen. Du solltest es jedenfalls tun.

Es ist die Welt, die du mit deinen Mitmenschen geschaffen hast.

Lernen könnte einfach sein, wenn man das erschaffende Prinzip der Trägheit richtig nutzt. Die Menschheit hat sich Jahrhunderte gegen kleine Veränderungen gewehrt. Wie euere Extremisten sich immer noch wehren. Jetzt kommt es eben alles zusammen, was es extrem macht:

  • Die Kluft zwischen arm und reich, die Kriege,
  • die Umwelt,
  • die Abhängigkeit von großen Firmen und Banken.

Es ist das, was ihr ALLE gemeinsam geschaffen haben, um an dem festzuhalten, was ist. Doch der Prozess des Lebens geht weiter! Das Leben will sich ausdrücken. Dazu gehört auch der Tod als Teil der Veränderung.  Ihr habt den Tod und damit die große Kraft der Veränderung aus euren Bewusstsein ausgeklammert. Das ist wie das Ignorieren, dass ihr zur Toilette müsst. Auch da seid ihr peinlich berührt, weil es sich nicht geziemt, doch sorry scheißen müsst ihr. Und wenn du es aufhältst, kannst du euere Situation heute gut nachempfinden. Ihr könnt das Sterben beim Prozess des Lebens nicht ausklammern. Auch, wenn ihr meint ihr könnt es alles so einrichten, wie es in den Terminplan passt. Was ich meine? Na, euere Geburtstermine, die ihr mit Kaiserschnitt plant. Wisst ihr, was ihr euren Kindern nehmt? Durchsetzungsvermögen und Widerstandsfähigkeit?! Wir schweifen vom Thema ab. Meinst du? Natürlich es tut mir, deiner Seele, nur weh. Schau, das Leben ist ein immer wiederkehrender Zyklus, alles hat seine Zeit. Die Geburt genauso wie der Tod. Der Mensch ist so bequem geworden. Ihr wollt alles regeln. Nur um auf Nummer sicher zu gehen. Vertraue mir doch einfach. Ich bin immer da. Ich führe Dich. Gerade jetzt ist es an der Zeit, deine einengenden Konstrukte fallen zu lassen. Wie willst du denn auf Veränderungen reagieren/geschweige denn agieren können, wenn Du mit Betonklötzen an den Füßen und einem schweren Rucksack am Rücken auf einem Tretboot sitzt? Frage dich, ob du das wirklich noch brauchst. Zeige Widerstand, wenn etwas nicht zu dir passt. Liebevollen Widerstand! Übernehme die Führung durch mich. Geh voran. Nur auf etwas, was einen Widerstand bietet, kannst du ein Haus für die Zukunft aufbauen. Auf Sand, der unter deinen Füßen weggleitet, kannst du nichts aufbauen. Bisher haben viele gedacht, diese sichere Basis erhalten sie mit Beton an den Füßen. Sie merkten dabei nicht, dass sie nachdem Prinzip wie unten so oben auch einen Betonkopf bekamen. Sei flexibel in den Beinen und im Kopf. Werde wie die Gräser. Wehe flexibel im Wind, aber biete ihm keine Angriffsfläche. Sei fest verwurzelt in der Erde und nutze das Wasser für die Stabilität in deinen Kapillaren. Emotionen geben dir diese Spannkraft und Stabilität.

Inspiriere andere mit mir, deiner Seele. Inspiriere mit Deiner Vision und gib anderen dadurch Kraft für die Umsetzung Ihrer Ideen zur positiven Veränderung. Das ist gelebte Spiritualität.

Was nutzt es dir, wenn deine Welt untergeht und die Engel singen dazu.

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